Hochsensibilität – nutze deine Sinne

Hochsensibilität – das wohl beliebteste Modewort unserer Zeit. Hochsensibel zu sein bedeutet für viele Menschen Stress. Wobei dieser Stress nicht von den Gaben verursacht wird, sondern von dem, wie die Gesellschaft es den Menschen verkauft! Es wird von „Symptomen der Hochsensibilität“ gesprochen und lauter solcher Begrifflichkeiten, die einen denken lassen (sollen), dass dieser Zustand etwas Belastendes ist. Von Herzen möchte ich dir dazu einen neuen Impuls geben und dir sagen, Feiere es, dass du diese Gaben hast…

Zuallererst klären wir den Begriff Hochsensibilität auf. Hochsensible Menschen fühlen ihre Emotionen intensiver. Sie fühlen auch die Emotionen der Menschen um sich. Die Emotionen der Liebsten und des engsten Kreises können sogar gefühlt werden, wenn diese Menschen gar nicht in der Nähe sind. Das kann unangenehm sein, vor allem wenn es um starke Emotionen wie Wut oder ähnliches geht. Sie können sogar Dinge fühlen, die noch geschehen werden, die Intuition ist auf das höchste ausgeprägt. Farben, Geräusche und Gerüche der Umwelt können intensiver wahrgenommen werden. Unter anderem ist all das ein Grund, wieso es heißt, diese Menschen sind so sehr auf Harmonie bedacht. Logisch, dann fühlt es sich auch in ihrem Inneren leichter an. Die ganzen äußeren Reize kommen zu dem Inneren Wahrnehmen dazu, da kann sich das schnell mal turbulent anfühlen.

„Ist das nicht normal!?“

Eine liebe Herzensfreundin bekam von einer Familienaufstellerin gesagt, sie sei Hochsensibel und sie müsse auf sich aufpassen. Meine Freundin wusste mit diesem Begriff nichts anzufangen und schaute im Internet nach. Sie kam zu mir und erzählte mir das und sagte „Jessi – ist das nicht der Zustand (Hellfühlen, Hellsehen, Hellhören) den wir auf unserem spirituellen Dasein erreichen wollen? Wir wollen doch diese Intuition erreichen?“  An dieser Stelle möchte ich anknüpfen, sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen! Unsere Sinne dafür da, dass wir sie nutzen! Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, wir haben nur verlernt mit unseren Sinnen umzugehen.

Wir alle sind hochsensibel – Fokus auf die positiven Eigenschaften – nutze deine Gaben

Denn das sind unsere Sinne, so wie sie eigentlich sein sollten. Falsch ist nur eins- das die Gesellschaft das als was „Schlechtes“ verkaufen möchte! Und statt darauf zu pochen, was alles möglich ist, wenn unsere Sinne frei arbeiten und mehr Tipps zu verbreiten, wie man mit diesen Sinnen umgeht, wird uns überall nur verkauft, wie schwer es ist mit Sinnesüberflutungen zu leben. Dabei beginnt auch hier alles im Inneren – die Kraft der Gedanken greift nun mal auch hier. Denke ich selbst, dass es schwer oder gar belastend ist, dann wird es das sein. Wenn ich mich jedoch bewusst den leichten Gedanken und Emotionen öffne, eröffne ich dadurch ein neues energetisches Feld.

Lokalisiere es – führe Tagebuch

Es kann Phasen geben, in denen die Sinne (nicht immer alle, manchmal dominiert einer) mal ausgeprägter sind und mal weniger. Davon sind viele innere und äußeren Faktoren abhängig. Wichtig ist, dass du dich nun öffnest und nun nicht mehr negativ darüber denkst. Das ist der Schlüssel.

Lokalisiere es. Führe ein Journal, an welchen Tagen du besonders ausgeprägt was wahrgenommen hast. Dazu schreibst du alles auf. Wichtig und einwirkend können folgende Faktoren sein, welche du notierst:

  • Dein Zyklustag
  • Aktueller Mondstand
  • Jahreszeit und Wetter
  • Äußere Umstände (die dich evtl. aus deiner Erdung reißen)
  • Inneres Empfinden (wie geht es dir heute)

Schütze dich durch eine Methode deiner Wahl

Komme in deine Kraft! Nutze auch hier die Kraft der Gedanken. Du kannst beispielsweise dir vorstellen, dass du einen blauen Umhang anhast, der von Innen Gold leuchtet. Bevor du aus dem Haus gehst, schließe von unten nach oben einen imaginären Reißverschluss. Du kannst dir auch vorstellen, dass deine Aura eine Spiegelfunktion besitzt und nichts zu dir durchdringt. Wenn du beginnst, dich bewusst damit auseinander zu setzen, bekommt das eine ganz andere Energie.

Lerne deine Gaben einzusetzen

Durch dein Tagebuch lernst du, wie und wann du besonders empfänglich warst. Wenn du also weißt, bspw., dass du kurz vor Vollmond besonders viele Emotionen von außen aufnimmst, dann geh an diesen Tagen nicht ins Kino oder wenn doch, nimm dir genügend Zeit, dich ausreichend mental zu schützen. Wenn du die Erfahrung gemacht hast, dass dir ein Spaziergang in der Natur besonders gut tut um dich wieder zu erden und deine Sinne und Empfinden in ein Gleichgewicht zu bringen, dann tue es. Vielleicht wirst du lernen, dass es die Kreativität ist, ein Bild malen bspw., was dir hilft, dich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Schreibe all das in dein Journal, du wist verschieden Möglichkeiten finden. Wenn du in Balance bist, dann wirst du immer mehr lernen zu unterscheiden, was dein Empfinden ist oder das der anderen. So kannst du zum Beispiel viel feinfühliger auf die Bedürfnisse deiner Mitmenschen eingehen. Lerne, dein Bauchgefühl zu deuten. Lerne deine Sinne kennen. nach und nach öffnest du mal deine Schutzbarrieren. Jedoch nur dann, wenn du davor etwas für dich und deine Erdung und Gleichgewicht getan hast.

Lerne nach und nach, wie du deine Sinne so einsetzen kannst, dass sie dich zu deinem höchsten und besten Wohle unterstützen. Lerne, wie sie dir einen Weg ebnen können, von dem die Gesellschaft leider nie spricht.

Machst du was, passiert was! Machst du nichts, passiert nichts!

Wir sind alle auf einem Seelenpfad, auf einer spirituellen Reise. Rast machen ist gut, aber bleibe nicht stehen und nimm bitte nicht als Ausrede, dass du hochsensibel bist und deshalb „alles so schwer“ ist – das ist eine Art, sich vor sich selbst zu verstecken, nicht in seine Kraft zu treten und die Ursachen im Äußeren zu suchen. Die Suche wird so niemals enden. Nimm deine Gaben dankend an und vertraue – du kannst immer um Unterstützung bitten, wie du mit deinen Gaben umgehen kannst, vergiss das nicht.

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