Das Ding mit den Affirmationen

Affirmationen – geliebt und gehasst. Heute möchte ich dir zeigen wie Affirmationen auf jeden Fall wirken und wie sie dich wirklich bereichern können.

Jahrelang habe ich alleine das Wort „Affirmationen“ gehasst. Ja wirklich. Überall las ist, wie toll Affirmationen wirken. Ich habe brav meine Affirmationen 10.854mal wiederholt und was ist passiert – natürlich nichts! Also kam es in die „so ein Quatsch- Schublade“. Eines Tages, ich weiß noch genau, las ich ein Buch von der wundervollen Gabby Bernstein und war total happy und voller positiver Emotionen. Auch hier kam wieder der Vorschlag, eine bestimmte Affirmation zu nutzen. Gesagt, getan und siehe da- es wirkte augenblicklich! In einer Intensität das ich das erstmal verdauen musste. Was war da anders?  

Affirmation fühlen

Der Unterschied war, dass ich die Affirmation fühlte! Sie war randvoll mit positiven Emotionen so dass sie sofort einen Energie Shift bewirkte. Das bedeutet, du kommst in eine andere Schwingung, eine andere Energie was du sofort spüren kannst.

Da ich nun den Schlüssel hatte, probierte ich mich weiter mit den Affirmationen. Und siehe da – es ging weiter wie am Anfang, nichts funktionierte! Für mich war es so schwer, eine Affirmation mit positiven Emotionen zu füllen, die Affirmation zu fühlen, wenn ich gerade total down war! Bis ich mich an den Effekt bei Pranayama, Atemübungen erinnerte.

Der Aha- Moment

In meiner Hypnose Ausbildung hatten wir eine Biofeedback- Kugel, diese hielt man in der Hand und sie zeigte den aktuellen Stresspegel an. Wir fachsimpelten wie man am schnellsten den Stress hinunterfährt. Eine Teilnehmerin sagte, mit dem Atem und nahm die Kugel und hechelte wie wild drauf los. Ich fragte mich, wieso sie nicht tiefer atmete und den Atem wirklich fühlte. Also fragte ich sie, ob ich sie anleiten durfte, innerhalb 4 achtsame Atemzüge sank ihr Pegel in den grünen Bereich.

Dein Atem ist der Schlüssel

Bevor du mit deinen Affirmationen beginnst, atme 10x tief ein und aus.

  • Stress ausatmen – auch wenn du denkst du hast grad keinen 😉
  • Ruhe / Fokus einatmen

Dann webe deine Affirmation in den Atem ein. Jetzt gibst du den Emotionen in dir Raum, vertrau dir da selbst, es gibt einen Teil in dir, welcher ganz genau weiss wie sich deine Affirmation anfühlt. Vertrau dir, beginne die Kontrolle loszulassen. Hier ein Beispiel: Mein Geist ist ruhig und frei

Einatmen: mein Geist ist ruhig oder nur das Wort „Ruhe“

Ausatmen: hineinsinken, entspannen und fühlen. Spüre die Ruhe, wie sie sich ausweitet

Einatmen: mein Geist ist frei oder nur das Wort „Freiheit“

Ausatmen: hineinsinken, entspannen und fühlen. Spüre die Freiheit, wie es in dir ganz viel Weite bekommt

Wiederhole für 1 – 3 Minuten und schließe dann ab in dem zu nachspürst.

Fühle die Veränderung deiner Energie

So wiederholst du am Tag deine Affirmationen immer wieder, irgendwann wird es so einfach für dich sein deine Affirmationen zu fühlen, dass du sie während dem Kochen oder Zähneputzen aufsagen kannst. Und dann geht’s ganz schnell! Wichtig ist, dass du dir wirklich die Zeit nimmst, die Veränderung deiner Energie während der Affirmation zu fühlen. Dann lernt dein ganzes System, dass Affirmationen etwas ganz wunderbares sind und tatsächlich so wundervolles bewirken können! Es wird immer einfacher werden und in Fleisch und Blut übergehen, wie du deine Affirmationen fühlend anwenden kannst um einen sofortigen, positiven Effekt zu spüren. Manchmal braucht es ein wenig, um sich im Äußeren zu manifestieren und sich zu zeigen. Bleib dabei – alles kommt in einem Tempo wie es für dich und deine Seele das richtige ist!


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